In unseren europäischen Breiten lebt der Hamster üblicherweise auf dem Feld, doch seit dem Frühjahr 2020 hat er seinen Lebensraum flächendeckend auf die heimischen Supermärkte verlegt.

Die Rede ist von Hamsterkäufen:
Trotz deutschlandweitem Lockdown sind die Supermärkte gefüllter denn je. Dass diese Überflutung jedoch gar nicht nötig ist und man sich schon mit kinderleichten Kniffs und Tricks eine nachhaltige Einkaufsroutine aneignen kann, zeigen folgende Tipps:

1. Wochenplan erstellen: alle Bewohner des Haushaltes setzen sich zusammen und erstellen einen Speiseplan für beispielsweise eine Woche, bei dem sogar noch vorhandene Zutaten vor dem Müll bewahrt werden können und jeder auf seine Kosten kommt!

2. Apropos Resteverwertung: braune Bananen, hartes Brot oder übriggebliebene Nudeln gehören noch längst nicht in die Tonne! Es gibt zahlreiche Websites, die sich auf das Kochen mit Resten spezialisiert haben und Inspirationen für leckere und nachhaltige Mahlzeiten liefern – spart Geld und schmeckt gut!

3. Die Macht der Kühltruhe: Mal wieder viel zu viel gekocht und keiner isst‘s? Kein Problem: vielerlei Lebensmittel lassen sich für mehrere Wochen in der Tiefkühltruhe haltbar machen und sind somit auch nach längerer Zeit stets genießbar.

4. Die Lagerung ist das A und O: Wer mit der korrekten Lagerung von Lebensmitteln vertraut ist, liegt klar im Vorteil. Ordnung im Kühlschrank kann eine große Anzahl von Lebensmitteln vor frühzeitigem Verschimmeln bewahren und man muss keine XXL-Wegwerf Aktionen starten!

5. Der Lageplan: Ein gut strukturierter Einkaufszettel spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Egal, ob digital oder handschriftlich verfasst- gruppiert einfach eure Lebensmittel in der Reihenfolge der Abteilungen eurer Lieblingsmärkte.

6. Vorausschauendes Denken: Gerade erst einkaufen gewesen aber es fehlt schon wieder eine Kleinigkeit? Kein Grund, nochmals loszuschießen! Einfach eine kleine Liste anfertigen, auf der während der Woche immer wieder neue Dinge notiert werden können, die beim nächsten Einkauf nicht fehlen dürfen.

7. Raupe Nimmersatt: Wie oft ist es z.B. schon vorgekommen, dass man viel zu viele Nudeln gekocht hat und kaum Sauce da war? Das kann man durch Kalkulationen verhindern. Einfache Überlegungen reichen: Wie viel esse ich von diesem Lebensmittel? Wie viel essen die Kinder oder mein/e Lebenspartner/in? Reicht eine Packung oder brauchen wir mehr davon?

8. Pimp your Meal: Einfach mal kreativ an den Töpfen werden und mit Gewürzen, Küchengeräten und Rezepten experimentieren (das vertreibt auch Langeweile während der Quarantäne!)

9. Grundnahrungsmittel: Kartoffeln mit Gemüse, Nudeln mit Tomatensauce oder ein einfaches Käsebrot. Solche Evergreens schmecken immer und befinden sich meistens eh schon im Haushalt.

10. Wer hat an der Uhr gedreht? Wer bisher gern am Samstagnachmittag einkaufen gegangen ist, sollte nun eher auf die Abende unter der Woche zurückgreifen, da am Wochenende extremer Andrang in den Lebensmittelmärkten herrscht!