Im Gespräch mit Andy Lippold, Inhaber der Physiotherapie Lippold in der Hainstraße in Gera.
aboutGera: Hallo Andy! Wann hast du deine Praxis eröffnet und wie ist es dir bisher ergangen?
Andy: Im Jahr 2004 habe ich meine Ausbildung beendet und danach habe ich direkt hier als Angestellter mit der Arbeit begonnen. Später wurde ich zum Praxisleiter. Ein Geschäftsmann aus Berlin war der eigentliche Eigentümer, aber 2009 machte ich ihm das Angebot, die Praxis abzukaufen. Früher hatten wir hier schon einen Fitnessbereich, der jedoch nur auf Rezept genutzt werden konnte. Heute haben wir auch Reha-Sportler bei uns, die hier trainieren dürfen.
aboutGera: Gibt es etwas, was deine Physiotherapie ausmacht, einen Wiedererkennungswert?
Andy: Viele Sportler, vor allem die Fußballer landen bei mir, da ich die Ärzte aus dem Sportbereich kenne und teilweise die Fußballer selbst. Ansonsten haben wir uns auf jegliche Angelegenheiten nach der Rehabilitation spezialisiert. Also erst Operation, dann Reha und dann kommen wir ins Spiel, um den letzten Feinschliff zu vollziehen.
aboutGera: Du bist selbst auch in Gera aktiv. Erzähle uns doch ein wenig davon!
Andy: Ich war damals 19 oder 20 Jahre alt, als ich feststellte, dass es mit höherklassigerem Fußball nichts wird. Seitdem spiele ich bei dem Post SV in Gera. Mein bester Kumpel hat mich dazu gebracht und seitdem bin ich dort geblieben und ich war auch schon immer sehr engagiert und regelmäßig dabei. Vor zwei bis drei Jahren war ich Co-Trainer und habe die Physio bei der Wismut gemacht, was ich echt genossen habe. Aber es war auch sehr anstrengend.
aboutGera: Wie siehst du das Image der Stadt Gera?
Andy: Ich finde Gera cool. Sie ist meine Heimatstadt und wenn meine Zeit es zulassen würde, wäre ich bereit dazu, mich viel intensiver dafür zu engagieren. Es ist eine schöne und saubere Stadt. Es ist einfach meine Stadt Gera und ich würde nie hier weggehen. Es würde mir kein Grund einfallen. Trotzdem muss ich sagen, dass es mehr Freizeiteinrichtungen für Jugendliche geben sollte, da diese in meiner Jugend stärker vorhanden waren. Jeder Stadtteil hatte seinen eigenen Jugendclub mit Sportaktivitäten. Ich denke auch, dass es Bedarf gibt, da ich viele Jugendliche sehe, die sich auspowern wollen und einfach nur auf jemanden warten, der ein Angebot bringt.
aboutGera: Zu guter letzt- Stell dir vor, jemand kommt von außerhalb nach Gera…welches Restaurant würdest du empfehlen?
Andy: Unser Stammrestaurant ist natürlich das Aposto, da wir gleich nebenan wohnen und die ganzen Angestellten bereits kennen.
aboutGera: Danke dir!